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© Kilic Karate & Kickboxschule Philippsburg  - Mukim Kilic 5.Dan Shotokan Karate 2014
Willkommen in die Karatewelt GICHIN FUNAKOSHI (der Vater des modernen KARATE-DO) GESCHICHTE DES KARATE Karate, so wie wir es kennen, hat sich unter chinesischem Einfluß im Laufe etlicher Jahrhunderte auf Okinawa  entwickelt. Im ersten Viertel unseres Jahrhunderts fand diese Kampfkunst erstmals ihren Weg nach Japan. Ihr  Ursprung liegt also keineswegs auf Okinawa. Durch den Kulturaustausch mit China kamen immer wieder Chinesen der Oberschicht nach Okinawa, die verschiedene Arten des Kung-Fu (Japanisch:Kempo) dorthin brachten. Das geschah  im Laufe der Zeit fragmentarisch und ohne System.  Geschichtliche Fakten bezüglich der Entwicklung zur Kampfkunst "Karate" beginnen mit SAKUGAWA auf Okinawa, der  von 1733 bis 1815 in Shuri lebte und die Kampfkunst To-de lehrte, die er China kennengelernt hatte. "To" oder "Kara"  ist der Japanische Rufname für China und "de" beziehungsweise "te" bedeutet Hand, Hände (Kampfkunst) . Das erste  Wort "kara" bedeutet China, genauer die Tang-Dynastie (628-907), so dass die Bedeutung etwa "Kunst aus China" ist.  In Naha, dem Haubtort von Okinawa, entwickelte sich das chinesische Süd-Te und in Shuri das Nord-Te, weil in Naha  die mit dem Handel beschäftigten und umgesiedelten Südchinesen lebten, während in Shuri die Kontaktpersonen der  Staatsdiener der Kaiserregierung, Botschafter und höherer Krieger aus Peking ansässig waren. Diese Kampfarten, die "To-De" (später "Kara-te") oder auch nur kurz "Te" genant wurden, entwickelten sich vor allem in  den benachbarten Orten Shuri, Naha und Tomari. Je nachdem Gebiet, in dem die jeweilige Kunst betrieben wurde,  nannte man sie auch "Naha-Te", "Shuri-Te" und "Tomari-Te". In diesen drei Städten bestand die Oberschicht  hauptsächlich aus Kriegern, die diese aus China stammenden Kampfkünste berieben. Gegen ende des 19.  Jahrhunderts wechselten die Namen für die verschiedenen Stilarten wieder. Die Künste aus der Gegend von Shuri und  Tomari wurden mit Namen "Shorin-Ryu" zusammengefaßt, während man die in Naha gelehrte Form als "Shorei-Ryu"  bezeichnete. Shorin-Ryu beinhaltete mehrere leicht unterschiedliche Stilarten, während Shorei-Ryu (Naha-Te) in zwei  Stile unterteilt wird "Goju-Ryu"  und "Uechi-Ryu"MATSUMURA SOKON (1809- 1898), der diese Kampfkünste auch im  Ursprungsland China studiert hatte, unterrichtete vor allem ITOSU YASUTSUNE (1832-1918), aber auch ASATO  YASUTSUNE und MABUNI KENWA: ITOSU stellte kurz nach der Jahrhundertwende ein modernes Karate unter dem  Gesichtspunkt der Leibeserziehung (und erstmals nicht der tödlichen, oft geheim und unsystematisch geübten  Kampfkünste) zusammen.Er entwickelte zu diesem Zweck Pinan (Heian) Katas. ASATO YASUTSUNE (1830-1915);  eine der anderen vorhin erwähnten Schüler MATSUMURAS, war dann der Lehrer von FUNAKOSHI GICHIN. Von  ASATO lernte FUNAKOSHI aber nur die Kata "Kushanku". Die von ITOSU 1905 entwickelten Pinan (Heian ) Katas  lernte er erst viel später von MABUNI KENWA.  DIE VIER GROSSEN JAPANISCHEN KARATESTILARTEN :  Shito-Ryu -Stil KENWA MABUNI (1893-1957)  Goju-Ryu -Stil CHOJUN MIYAGI ( 1888-1953)  Wado-Ryu -Stil HIRONORI OHTSUKA (1892-1982)  Shotokan -Stil MASATOSHI NAKAYAMA  
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