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© Kilic Karate & Kickboxschule Philippsburg  - Mukim Kilic 5.Dan Shotokan Karate 2014
Kickboxen
Kickboxen hat sich in den USA aus verschiedenen Kampfsportarten heraus entwickelt. Begonnen hat das Kickboxen mit „All Style Karate“, „Sport-Karate“ oder „Contact-Karate“. Kickboxen als  Wettkampfdisziplin geht auf das Jahr 1974 zurück. Gegründet wurde des Weltverband unter der Decknamen WASKO (World All Style Karate Organisation), durch Mike Anderson und  Georg F. Brückner. Idee  war die traditionellen fernöstlichen Kampfmethoden wie Taekwondo, Karate, Kung Fu usw., zu einem sportlichen Wettkampf mit einheitlichen Regeln zu machen. Kickboxen ist eine Kampfsportart, bei dem das  kicken und treten mit Füßen und schlagen mit den Händen ähnlich wie beim Boxen erlaubt sind. Lowkicks, Ellbogen- und Kniestöße sind in den einzelnen Schulen und Sportverbänden unterschiedlich geregelt,  sowie bei Wettkämpfen, ob der Gegner gehalten werden darf oder welche Treffer erlaubt sind. Tiefschläge sind generell verboten, jedoch wie oben erwähnt sind in manchen Verbänden Lowkicks auf die  Oberschenkel und Fußfeger erlaubt. Schlag auf den Rücken oder auf dem Gegner, die am Boden liegen ist in allen Verbänden verboten.       
Es gibt drei verschiedene Disziplinen des Kickboxens: 1. Semikontakt: bei dieser Disziplin wird nach jedem gültigen Treffer der Kampf kurzzeitig unterbrochen. Jeder Treffer wird während dieser kurzen Unterbrechung von drei Kampfrichtern bewertet. Es darf nur mit leichtem  Kontakt getroffen werden. Die Techniken sollen sauber und eindeutig ausgeführt werden. Entscheidend bei dieser Disziplin sind vor allem die Schnelligkeit und die Körperbeherrschung des Kämpfers. Die Treffer  dürfen nicht zu hart ausfallen. Semikontaktkämpfe werden häufig auf Matten ausgetragen. Die Größe der Kampffläche variiert je nach Veranstaltung zwischen 6x6 und 8x8 Metern.        Jede saubere und eindeutige Technik, wird je nach       Schwierigkeitsgrad mit folgenden Punkten bewertet:       (Die Punkte können bei verschiedenen Verbänden variieren)  Bewertung: 1 Punkt für Handtechniken Kopf und/oder Körper 1 Punkt für Fußtechniken zum Körper 2 Punkte für Fußtechniken zum Kopf 2 Punkte für Fußfeger mit sofortiger Folgetechnik 2 Punkte für Sprungfußtritte zum Körper 3 Punkte für gesprungene Fußtechniken Kopf 2. Leichtkontakt: Eine Mischung aus Semikontakt und Vollkontakt. Gekämpft wird über die volle Kampfdistanz, aber nur mit leichtem Kontakt, ähnlich dem Semikontakt. Der Kampf wird nur bei Regelwidrigkeiten vom Ringrichter unterbrochen. Die Wertung wird erst nach dem Kampfende von den Punktrichtern bekannt gegeben. Leichtkontakt ist nicht so populär wie Semikontakt oder Vollkontakt. Die Bewertungen einer Runde soll erfolgen: Nach der Anzahl der tatsächlichen Treffer. Bewertung: • Kombinationsfähigkeit • Gestaltung der Angriffe • Gestaltung der Verteidigung • Ausgeglichenheit von Hand- und Fußtechniken • Gesamteindruck der Leistung • Die Kriterien nach denen sich der Hilfspunkt zusammensetzt, gelten sowohl als auch für Leicht- und Vollkontakt 3. Vollkontakt: Die Vollkontakt-Variante, genannt "Königsdisziplin" des Kickboxens wird Gegensatz zu Semikontakt in einem Boxring ausgetragen. Hierbei wird ähnlich wie beim Boxen, über die gesamte Kampfdauer gekämpft, der Kampf wird nur bei Regelwidrigkeiten vom Ringrichter unterbrochen. Dabei kann der Kampf nicht nur über Punkte gewonnen werden, sondern auch durch K.O. Bei vielen Vollkontaktkämpfen sind Tritte gegen die Oberschenkel erlaubt (Fullcontact mit Lowkicks). Es gibt für die Härte der Schläge keine Richtlinien. Bewertung:       (Auch hier können die Angaben, abhängig vom jeweiligen Verband variieren) 1 Punkt Handtechniken zum Kopf oder Körper 1 Punkt Fußtechniken auf den Oberschenkel (nur bei Fullcontact mit Lowkicks) 2 Punkte Fußtechniken zum Körper 3 Punkte Fußtechniken zum Kopf Schläge unter die Gürtellinie (Genitalbereich) nicht erlaubt, ein Treffer zum Genitalbereich führt zum Minuspunkt. Ähnlich wie beim Karate und Taekwondo können die Kixkboxer in manchen Kickbox-Verbänden Grade (Kyu/Dan) erreichen. Zu Beginn erhält man den weißen Gurt (7. Kyu). Danach können Durch Prüfungen können Grade erreicht werden. Die Reihenfolge: • Weiß (6. Kyu) • Gelb (5. Kyu) • Orange (4. Kyu) • Grün (3. Kyu)      (Wartezeit 3 Monate, kann je nach Verband variieren) • Blau (2. Kyu) • Braun (1. Kyu) • Schwarz (1. Dan (Wartezeit 1 Jahr, kann je nach Verband variieren Der schwarze Gurt entspricht dem 1. Meistergrad (1. Dan). Danach können weitere Meistergrade durch Prüfungen erreicht werden, in den meisten Verbänden sind Prüfungen bis zum 4. Dan möglich.
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